Es waren Gletscherforscher, die die Geschichte der Lauteraarhütte begründeten. Franz Joseph Hugi, ein Gelehrter aus Solothurn (1796 - 1855), begann 1827 den Unteraargletscher zu erforschen. Als Stützpunkt erstellt er eine Hütte auf der Mittelmoräne des Gletschers.

Jahre später, von 1839 bis 1845, untersuchte ein weiterer Forscher, Louis Agassiz aus Neuenburg, den Unteraargletscher. Gleich zu Beginn seiner Forschungstätigkeit zerfiel die Hugihütte und er musste eine neue Bleibe errichten. Während die Forscher auf der Mittelmoräne blieben, liessen sich die Führer am Rande des Gletschers nieder, am Fusse des Rothornes. Dieser Platz ist bis heute als Standort für eine hochalpine Unterkunft im Lauteraargebiet beibehalten worden. Es ist die Stelle, an der heute die Lauteraarhütte steht. Noch heute ist an einem Felsen unterhalb der Hütte die eigemeisselte Jahrzahl 1843 zu sehen.

In den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts liess Daniel Dollfus-Ausset, ein Fabrikant aus dem Elsass, eine gemauerte Hütte mit Fenstern und Dach erstellen. Bis zu seinem Tode im Jahre 1870 liess er diesen Bau unterhalten. Dieser Bau erhielt den Namen 'Pavillon Dollfus'. Dieser Begriff war noch lange Zeit auf den Landeskarten zu lesen.

Die Sektion Zofingen übernahm den Pavillon 1882. Durch Renovationen und Vergösserungen konnte der Pavillon noch rund 50 Jahre benützt werden. Da er immer wieder zu klein war, wurde 1931 eine neue Hütte gebaut - die Lauteraarhütte. An diesem Bau musste nie etwas Grundlegendes geändert werden und er präsentiert sich noch fast wie zur Bauzeit und vermittelt die Hüttenatmosphäre wie in den dreissiger Jahren.

Die Geschichte zur Lauteraarhütte zum Nachlesen.

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